Bajonettverschlust (rz. fermeture à la balon8˙¹9. I. Fig. 2. hält einen kurzen Einschnitt in gder Längenrichtung (s. Fig. 1), an welchen sich im rechten Einte ein Euereinhurt anschließt; der tandere Teil ist mit einem kleinen Knopf ve ehen, ewie in Fig. 2 der Querschnitt zeigt. Beim Auffetzen „führt man den Längeneinschnitt über den nopf herab, bis der letztere den Winkel berührt, und „dreht hierauf so weit, daß der Knopf sich in den „Bafsulos griech. Titel, s. Bailli. „Bajus (Michael), eigentlich de Bay, einer „der bedeutendsten In der kath. Kiiche im „16. 8 5 geb. 1513 zu Melin im Hennegau, dierte zu Löwen und war seit 1540 Professor in der Iphilos., seit 1550 in der theol. Fakultät zu Löwen. „Durch eifriges Studium der Schriften ugustins „war B. zu der Uberzeugung gekommen, daß die Iröm. Kirche nur außerl Augustin als höchste eAutorität feiere, in Wahrheit aber dem Semipela½ verfallen sei. Seine aus Augustin entehnte Lehre von der Erbsünde und der ufreiheit des menschlichen Willens erregte bei den Franziskanern so eftigen Widerspruch, daß Papst Pius V. „auf deren Betrieb 1567 in der Bulle Ex omnibus altlictionibus 76 Sätze aus den Schriften des B. verdammte. B. —.4* blieb aber bei seiner Lehre, auch die Fakultät stand zu ihm und wählte tKanzler der Universität. Der e815 von Spanien übertrug ihm sogar das Amt eines eneralinquisitors in den Niederlanden. Er starb 16. Dez. 1589. Seine augustinischen Ansichten, die man damals Bajanismus nannte, erbten auf die Jansenisten fort, als deren Polemh er anzusehen ist. Seine Schriften, meist polemischen Iuba ts, wurden von [Gerberon (2 Bde., Köln 1696) herausgegeben. Vgl. Linsenmann, «Michael B. und die Grundlegung des Jansenismus« (Tüb. 1867).