Barfüßer (lat. discalceati, d. h. Unbeschuhte) heißen Mönche und Nonnen (Barfüßerinnen), welche sich entweder gänzlich (wie die 1540 in Plasencia in Spanien begründeten und nach Italien, gegenwärtig besonders in Neapel verbreiteten Alcantariner) oder für eine gewisse Zeit des Jahres (wie die Nonnen Unserer lieben Frauen von Calvaria, vom 1. Mai bis Kreuzeserhöhung) der Fußbekleibung enthalten, oder endlich bloß Sandalen, mit Riemen ——3 Sohlen (von Holz, Leder, Stricken, Genist) statt der zond tragen. Sie bilden keinen besondern Orden, sondern —.—* Grade der Ascese in verschiedenen Orden, z. B. der Franziskaner, Augustiner, Mercenarier, Kamaldulenser u. a. Beson ers die heil. Theresa, Stifterin des unbeschuhten Karmeliterordens in Spanien 1560, hat diese Art ascetischer übung weit verbreitet. r dieselbe beruft man sich auf Matth. 10, 10, wo Jesus den Jüngern verbietet, auf ihren Missionsreisen Schuhe zu tragen. Bei Juden und Römern Ira das Ablegen der Schuhe als Zeichen der Trauer und Erniedrigung, unter welchem die Götter um Abwendung öffentlicher Unglücksfälle angearge eng die 8—12ruderige Staatsschaluppe eines engl. Admirals oder Kapitäns. — B. (Erz.), ein plattes, 7—10 m langes Flußschiff mit Segel und Ruder. loder Sbirren.