Bassano, Herzog von, s. Maret. 9½„ eigentlich Jacopo da Ponte, nach seiner Vaterstadt Bassano zubenannt, ein Maler der Venetianischen Schule, geb. 1510, gest. 13. Febr. 1592. Er malte anfangs in der Weise Tizians und Bonifacios, aus welcher Zeit seine seltenern tor.⸗religiösen Bilder herrühren. Nach der Rückehr in seine Vaterstadt wurde er aber Begründer einer ganz neuen Richtung, des Genre. B. malte sowohl reine Genrebilder, meistens Darstellungen von Landleuten mit ihren Geräten und Tieren, in dem Rahmen der ernsten tieffarbigen Landschaft seiner Heimat, als auch Bilder aus der Heiligen Geschichte, denen er genreartiges Beiwerk verlieh. Seine vier Söhne, unter denen Francesco (1548 — 91) und Leandro (1560 —1623) hervorragen, betrieben mit dem Vater eine förmliche Bilderfabrik, welche fast in allen Galerien zahlreich vertreten ist. Eins der besten Werke Francescos ist ein Deckengemälde im Dogenpalast zu Venedig, die Einnahme von Pavia bei Nachtzeit vorstellend. Das berliner Museum besitzt von ihm eine Darstellung des barmherzigen Samariters, die dresdener Galerie eine Himmelfahrt der Maria, eine Anbetung der Hirten u. s. w., auch ein Genrebild. Von Leandro hat man ein tüchtiges Bild der Dreieinigkeit in der Kirche San-Giovanni e Paolo zu Venedig, wo er sich überhaupt die he des Zeit aufhielt. assäreus (grch.), Beiname des phryg.⸗thraz. Wuuchus von dem Fuchsfell (Sοάαον), welches Bacchus und die der Baechnntim trugen; Bassariden, Beiname der Bacchantinnen; bassarisch, bacchisch, bacchantisch.