Bassompierre (Frangois, Baron von), Marschall von Frankreich, aus dem Hause Ravenstein, geb. 12. April 1579 zu Harouel in Lothringen, kam im Alter von 7 an den franz. Hof, wo er die dom sich B. zur Partei der Königin, die ihn zum jungen König in Gunst zu setzen und trug, als es wwischen Mutter und Sohn zum Kampfe kam, viel lund mdernet nach * der Schweiz und Engand übernehmen. Später war er bei der Belagerung von La Rochelle thätig, erstürmte 1629 den —7 von Susa und TAngemp einige Zeit das in aloros gegen die Hugenotten n9½½5 Armeekorps. Seine Verbindungen mit dem Herzog von Guise, der Aöniemn von Conti und andern Anhängern der Königin hatten ihn indessen Richelieun verdächtig gemacht. Derselbe schickte ihn 1631 in die Bastille, aus der chel erst nach 12jähriger Gefeine Titel der Tod Richelieus erlöste. Er erhielt eine Titel und Würden wieder, starb aber schon 12. Okt. 1646. B. war ein vollendeter Hofmann, der Verschwendung ergeben, die ihn in Schulden stürzte, und ein großer Verehrer und Liebling der Frauen. Seine Mémoireso (2 Bde., Köln 1665; 4 Bde., Amsterd. 1723), in der Bastille geschrieben, enthalten eine Fülle interessanter Mitteilungen. Serieys veröffentlichte später Nouveaux mémoires du maréëchal de B.o (Par. 1802), deren Echtheit angezweifelt wird.