Bassöragummi, eine zu den Gummipflanzen-Ler oah gehörende Ausschwitzung einer Acaciart, wahrscheinlich Acacia leucophaea, besteht aus unregelmäßigen, rissigen, eckigen, durchsichtigen und länzenden Stücken von gelber und bräunlicher P von muscheligem, mattem Bruch, geruchos, schmeckt fade schleimig. Löst 5 nur teilweise in Wasser, der Rest quillt zum schlüpfrigen, gallertartigen Schleim. Der in Wasser lösliche Teil i Arabin, das Unlösliche ist als Bassorin bezeichnet, letzteres wohl identisch mit Metarabinsäure. In fast allen Eigenschaften das B. dem Tragant gleich und wird auch wie dieses verwendet.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 2, S. 545Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei