Batu-Inseln, eine zu dem Niederländischen treckt sich von 1 12, suüdl. Br. bis zum Aquator und wird von dem 98. östl. Meridian mer Amael ten; sie be 5 aus einer größern und einer Anzahl kleinerer Inseln. Die B., malaiisch Pulo Batu, bilden ein Glied der Inselreihe, welche sich zwischen 4 südl. und 3* nördl. Br., von Pulo Engano bis Pulo Babi, der Hog-Insel engl. Karten, fast immer in gleicher Entfernung von der Westküste von Sumatra hinzieht, und als eine Parallelkette des Barissangebirgs anzusehen ; von dem ganz Sumatra von Nord nach Süd durchzogen wird. Die genannten Inseln sind als hervorragende Punkte dieser submarinen Gebirgskette anzusehen. politisch-administrativer Hinsicht bilden die B. eine unter einen Assistentresidenten gestellte Unterabtei⸗ —— der Abteilung Ajerbangis und Rau, einem Teil der zu dem Gouvernement «Westküste von Sumatrap gehörenden Residentschaft der Padang-Die B., zusammen 1117 qkm groß, sind se ering bevölkert (etwa 3000 E.), die Hauptinsel WMa a mit 413 qkm) und andere größere fast gar nicht. Die Bewohner sind Malaien, stehen aber auf einer sehr niedrigen Stufe der Kultur und haben teilweise 9 5 nicht den Islam angenommen. Die Fauna und Flora sind die der Westhälfte von Sumatra, wiewohl viel ärmer als die der letztern. Haupterzeugnis und wichtigster Artikel der Ausfuhr ist Kokosöl. Der r ttenern Iute at seinen S auf Pulo Jello, einer kleinern Veeh ieser Gruppe. atum oder Bathumi, Seehafen und Handelsplatz im russ. Transkaukasien, an der * von Lasistan, unweit östlich der ünbung des T charut und im Hintergrunde einer Bai gelegen, die den besten Ankerplatz an der Ostküste des S arzen Meeres bildet. B. kam durch den Berliner Vertrag 1878 aus turk. in russ. Besitz und wurde seitdem durch eine Zweigbahn mit der Linie Poti-Tiflis verbunden. Auch die Austrocknung der nahe gelegenen Sumpfe, die bereits unter türk. Herrschaft begonnen hatte, ist seitdem fortgeschritten. Der Ort, weler 1878 kaum 6000 E. zählte, hat jetzt 10000 und ist der Ansuuhr bese en Transkaukasiens geworden. Die Ausfuhr besteht in Häuten, —• onig, vor allem in Schiffbauholz, welches die Wälder der benachbarten Berge in unerschöpflicher Menge liefern. Die gewöhnlichen Einfuhrartikel sind Salz, russ. Eisen, 10 1. 51 Wolle aus der Krim wirn, Salmiak, engl. Baumwollstoffe und türt. anufakte. Zu Justinians I. Zeit lag hier der Ert Petra, welcher im 14. Jahrh. unter dem Namen Vati erscheint. Die in der Nähe uwerke snd Ruinen griech. Kirchen und anderer Bauwerke sind Reste aus dem Mittelalter. Etwa 7 km entfernt befindet sich in tiefer Waldesstille ein Badeort (Schwefeltherme von 16˙ R.). Der durch den Berliner Vertrag an Rußland gekommene Teil von Lasistan bildet jetzt das Gebiet von Batum, welches in militärischer und civiler Beziehung dem Oberstkommandierenden der kaukas. Armee untertellt ist und in die drei Kreise B., Artwin und europ.⸗russ. Gouvernements Tschernigow am linken Nios des Seim, an der Poststraße von Kiew nach oskau, hat bunt Kirchen, eine Tuchfabrik, eine Wachskerzenfabrik und 6850 E. Dreimal im Jahre nden hier 6197305 von geringer Bedeutung tatt. B. wurde 1576 von dem poln. Könige Stephan athori gegründet; 1663 wurde hier ein Vertrag zwischen dem moskowiter Hofe und Kleinrußland eschlossen, infolge dessen B. vom Zaren Alexei ichailowitsch als Residenz der kleinruss. Hetmane bestätigt wurde. Im J. 1708 wurde B. von Maeppa befestigt, in demselben Jahre jedoch vom Fürten Menschikow erstürmt und zerstört. Seit 1764 ist B. im Besitz des Fürstenhauses Rasumowski.