Bheels, ein Volksstamm in Ostindien, der mit vieler Wahrscheinlichkeit für einen Überrest der Urbevölkerung des westl. Teils der vorderind. Halbinsel vor der arischen ind der wül gehalten wird. Dindlan derselben sind der wildeste Teil des arallel verlaufenden Nerbudda und der nördlichere eil der westl. Ghats an seinen beiden Abhängen, doch kommen sie auch in andern Gegenden, namentlich in allen denen, die das frühere Reich Guzerate bildeten und jetzt zu der brit.⸗ind. Prä identschaft Bombay gehören, wie namentlich in dem Kollektorat Khandesch zahlreich vor. Ein diesen B. in den westl. Ghats ganz ähnlicher Volksstamm foll aber auch in dem nördl. Teile der östl. Ghats leben. Jedenfalls sind sie in älterer Zeit weiter wie jetzt verbreitet Aulhueltn Die B. stehen auf einer sehr niedrigen Kulturstufe, am meisten die, welche die entlegenern Gebirgsgegenden bewohnen, sind aber bildungsfähig. Sie stehen außer Verkehr mit den civilisiertern Hindn, haben aber manches von diesen übernommen mit Bezug auf Sitten und Religions-Denreuhe Die Mehrza verehrt Mahädeva, außerem aber eine große Menge von Rawits oder Gebirgsgöttern, auch die niedern Hindugottheiten. Nach Elphinstone sollen die B. Rind⸗ und Schweinefleisch essen, auch Arrak und Palmwein trinken. Den Brahmanen bezeigen sie keine Ehrfurcht. Sie aben keine Tempel; statt ihrer dienen Errisse äume, die durch unter ihnen aufgestellte Steine als Gegenstand der Verehrung bezeichnet werden. dore Witwen dürfen siz wieder verheiraten. Sie egraben ihre Toten. Bei dem Tode ihrer Häuptlinge ½ die B. aus Erz das Bild eines hnen des oder Stiers, mit dem eine Art von bei ihnen bestehenden, Räwels genannten Priester jährlich eine Rundreise machen und sie unter Verrichtung gewisser Ceremonien den Bewohnern der verschiedenen Ortschaften zeigen. Außerdem haben sie Wahrsager, Barwä, die zugleich mi sind. Darüber ob ihre Sprache eine eigentüm * oder aber bloß eine e sehe Dialektverschiedenheit er in der Gegend, wo sie leben, ½ Idiome ist, sind die Meinungen geteilt. e B. werden als klein, schwarz, schlank und mager, aber rüstig, mehr behende un thätig als stark, zu 4* als diebisch, falsch und verräterisch, aber nicht blutgierig beschrieben. Doch in der Nähe der Städte, und denen, die in den abgelegenern Gebirgsgegenden leben. Die letztern wohnen in Haufen kleiner Hütten unter Rayacas genannten Häuptlingen, tragen selten Kleidun einen schmalen Lendengürtel ausgenommen, un sind mit 2*7 und Bogen bewaffnet. In neuerer eit sucht die engl. Regierung zu Bombay einen öhern Grad von Kultur unter er verbreiten. ins der hierfür angewandten Mittel war die Bildung eigener Korps von aus ihnen gebildeten Polzeisoldaten, die gute Dienste leisten.