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PflanzenreichBrockhaus 1882

Blattpflanzen nennt man, im Gegensatze zu den Blumen, alle diejenigen Gewächse, deren Blätter durc bedeutende Dimensionen, durch Farbenpracht, durch besondere Eleganz des Schnittes oder durch gefällige Anordnung, zuweilen durch alle diese Vorzüge zusammen einen angenehmen, bisweilen sogar überraschenden Eindruck machen. Ihre ästhetischen Werthe sind demnach ebenso verschieden wie der Charakter der Familien, denen sie angehören. Während die Gartenfreunde früherer Jahrhunderte vorzugsweise mit Blumenzucht sich beschäftigten, huldigen in neuerer Zeit Geschmack und Mode in fast einseitig zu nennender Richtung den B. Da sehr viele Panzenfamilien einen größern oder geringern Beitrag zu den Gewächsen dieser Kategorie geliefert haben, so sind auch die Existenz⸗ und Kulturbedingungen der letztern sehr verschiedener Art. Manche, aber im ganzen doch nur wenige, begnügen sich mit der Kultur im freien Lande, der weitaus größere Teil aber erfordert das Gewächshaus, voron d das niedrige Warmhaus. Von den vollkommen winterharten Gewächsen dieser Art erwähnen wir nur Fussilago nivea, den Schnee-Huflattich, mit großen dreieckig-nierenförmien, oben weiß behaarten, unten mit seidenartigurzem, weißem Filz überzogenen Blättern, Tarfugium grande, die über 60em im Umfange messenden, langgestielten Blätter prächtig smaragdgrün und mit goldgelben, blaßgrün eingefaßten Tüpfeln bezeichnet, und einige Funkia-Arten, insbesondere Fussilago albo-marginata mit breit-eirund-lanzettförmigen Blättern mit weißem Rande. Diese und andere winterharte Arten haben in Rücksicht auf die durch Form und Färbung ihrer Blätter zu erzielende Kontrastwirkun für Gruppenpflanzen einen entschiedenen Wert. Zu den harten . zählen auch Beshanu Herakleum⸗ oder Heilkrautarten, die dem Beschauer durch gigantische Formen und riesige, meistens edel modellierte Blätter imponieren, sowie einige Rheum(Rhabarber)Arten, deren langgestielte Blätter ebenfalls ungewöhnliche Dimensionen erreichen und stattliche Büsche bilden. Andere B. sind wenigstens für die Sommerkultur im freien Lande zu empfehlen. Unter diesen steht obenan Acanthus mollis mit 40—50 em lanen, fiederspaltigen, buchtig-leierförmigen, breitgeappten Blättern, deren Form von den Griechen des Altertums zur Verzierung des Kapitäls der korinth. Säulen benutzt wurde. Dieser Art ähnlich, aber von noch bedeutendern Dimensionen ist Acanthus latifolius. Alle Blätter sind grundständig. Zur Sommerkultur im Garten können auch einige Arten der später zu er burc Gattung Aralia benutzt werden. Weniger durch Größe, als durch Färbung der Blätter, welche ein durch kurzen, dichten Filz entstandenes Silberweiß ist, werden Centaurea candidissima und gymnocarpa im Gartenrasen für sich oder in Einfassungen außerordentlich effektvoll. In wärmern Erdstrichen einheimisch und Colnn ebenfalls nur während des Sommers als Solitär-oder Gruppenpflanzen im freien Lande zu kultivieren sind unter andern: Wigandia caracasana mit fast Im langen und halb so breiten Blättern von dunkel saftgrüner Färbung; Ferdinanda eminens (Cosmophyllum cacaliaefolium, Dica-Iymna fragrans), Blätter langgestielt, dreieckigrundlich, graugrün, bis 60 em • und etwas weniger breit; Uhdea pinnatiflda (Polymnia grandis) und pyramidalis, mit einem überraschenden Reichtum großer, fiederspaltiger Blätter imposante Büsche bildend, und mehrere Nachtschatten⸗(Solanum)Arten, von denen Solanum marginatum wegen seiner Schönheit sich besonderer Beliebtheit zu erfreuen hat. Seine Blätter sind buchtig-gelappt, unten seidenartig-weißfilzig, oben von einem mehlartigen, weißen Rande eingefaßt. Die meiste Popularitat aber hat ch die Gattung Canna (s. d.) erworben. Wegen ihrer chönen Blumen, wenn ein warmer Sommer ihre Entwickelung begünstigt, und ihrer in etwas dem Rohre ähnlichen Stengeln, nennt man sie Blumenrohr. Die Blätter sind meistens stengelständig, groß, zwar einfach, aber von edelm Schnitt, bei Canna discolor unten blutrot angelaufen, oben in derselben Farbe geadert, bei Canna annei blaugrün, bei Canna nigricans metallisch-kupferrot, bei Canna atronigricans purpur, in dunkles Granatrot übergehend, bei Canna zebrina zebraartig braun bandiert u. s. w. Mit Rücksicht auf die Höhe der Stengel und auf Kontrast oder Harmonie der Laubfärung, vielleicht mit einer Einfassung aus einer der beiden Centaurea-Arten, können diese Blumenrohre — prächtigen Laubgruppen von wahrhaft tropischem nsehen vereinigt werden. Andere B. sind einjährig und gedeihen, frühzeitig in warmen Kästen aus Samen erzogen und im Wachstum gefördert, im Freien in guter Lage vortrefflich. Zu diesen gehören vor allem einige Arten der Gattung Amarantus (J. d.). Von ihnen ist die bekannteste Amarantus melancholicus mit mehrern Spielarten, wie var. tricolor, Blätter purpurrot, Den und grün, var. bicolor, Blätter gelb oder rotunt, und var. ruberrimus mit ganz leuchtendroten Blättern, alle aber insoweit empfindlich, als ihre Farbenschönheit nur in recht warmer Lage zur vollen Geltung kommt. Wandelbar in der Laubfärbung, aber nicht weniger schön ist Amarantus salicifolius, mit mn ausgezogenen, schmalen, wellig-krausrandigen lättern von bronzegrüner ärbung, die jüngern leuchtend orangerot, in federusch-oder fontänenartiger Anordnung. Fast noch farbenprächtiger sind die Spielarten oder Mischlingsformen var. Henderi, Prince of Wales und ueen Victoria. Mit allen möglichen Nuancen des ot, Gelb und Grün sind auch verschiedene Arten der Alternanthera geschmückt, doch sind sie von weit niedrigerm, zierlicherm Wuchse, als die bis jetzt genannten Pflanzen, und werden deshalb mit Vorliebe zur Herstellung bunter Laubteppiche benutzt, insbesondere auch zu bandförmigen Mustern oder Arabesken im Gartenrasen. Die bekannteste der ierher gehörigen Arten ist Alternanthera amoena. en schließt sich nach Habitus und Laubfärbung chyranthes Verschaffelti (Lresine Herbstii) mit dunkelblutroten Blättern an. Weit bedeutender ist die Zahl der B., welche 1* ein jahraus des Schutzes der Gewächshäuser bedürfen und sich hier in tropischer Pracht entfalten. Von ihnen besitzen gegenwärtig die meiste Popularität die zahlreichen Varietäten und Blendlinge der Gattung Coleus, welche zu den Labiaten (Lippentlern) gehört. Die ersten schon vor 3—4 Jahren aus Java eingeführten Spezies waren eus Blumei und Verschaffelti. Die Blätter der erstern sind in der Mitte blutrot gefärbt, die der letztern samtartig purpurn, mit zartem Grün Piretten Vesentlich aus diesen Arten und ihren irekten Nachkommen sind außerordentlich zahlreiche Mischlinge entstanden, die nicht nur an Größe der Blätter, sondern auch an Mannigfaltigkeit und Glanz ihrer Farben die Stammeltern weit übertreffen. Auf ihren Blättern prangen und schimmern alle mögliche Nuancen des Gelb, Braun, Rosa, Karmin, Rot, Karmoisin und Purpur in das Oran des G. Anordnung, und sehr häufig tritt das Grün des Grundes als Zeichnungsfarbe oder am Rande des Blattes in Form einer alene Sor auf. Vielleicht das größte und schönste Coleus-Sortiment des Kontinents besitzt die Handelsgärtnerei von E. Benary in Erfurt, und ein großer Teil der Sorten ist von dieser selbst aus Samen erzogen. Auf der Tafel Blattpflanzen findet sich in Fig. 13 die Art und Weise, in der die Farben auf den Blättern verteilt sind, dargestellt. Dagegen läßt Fig. 8 das Eigenartige in Bildung und Zeichnung der Blätter von Begonia Rex, der schönsten Begonienart, ziemlich gut erkennen. Der deutsche Name der Gattung Begonia (s. d.) ist Schiefblatt und chreibt sich davon her, daß die eine Blatthälfte stärrentwickelt ist als die andere, vorzugsweise an der Basis, wodurch das Blatt eine schiefe Form erält. Die bedeutendste der zu ihr gehörigen Arten ist egonia Rex, charakterisiert durch sehr stattliche Blätter mit einer silberweißen, fast inkrustierten Punt und unzähligen verstreuten Tüpfeln und unkten von derselben Farbe. Sie hat eine ziemlich große Menge von Spielarten hervorgebracht, welche von der Stammpflanze durch Modellierung und doch u der Zone und der Flecken abweichen. Aber noch viele andere Arten sind von der Natur kaum minder freigebig ausgestattet worden, z. B. Begonia daedalea, ausgezeichnet durch ein dichtes, braunes Adernetz, das über der glänzend-hellgrünen Oberfläche des Blattes liegt, Begonia longipila, Blätter mehr als 30 em im Durchmesser haltend, glänzend schwarzgrün, mit smaragdgrünen oder weißlichen Binden, Begonia Griffithii, die Zone des dunkelgrünen Blattes hellgrün, dunkelpurpur-Ead gesäumt, Begonia hybrida, Großherzog von aden, Blätter schwaärzlichgrün, weiß gerandet und geperlt, Begonia smaragdina, Blätter von herrlicher ½7 rüner Barbmnd. Begonia robusta Blätter metallisch schimmernd dunkelgrün, rosaweiß Bianh und viele andere. Neuerdings sind diese attbegonien durch andere Arten in den Hinterrund gedrängt worden, welche zwar das Verdienst haben, reich und schön zu blühen, aber im übrigen jenen Arten weit nachstehen. Ebenfalls nur noch in beschränktem Maße kultiviert werden jetzt die früher so gefeierten Caladien. Diese zu der Familie der Aroideen gehörige Gattung kennzeichnet sich in Betreff der hier vorzugsweise in das Auge zu fassenden Belaubung durch breite, schild⸗ oder herzförmige Blätter, die, um nur einige der hervorragendsten Arten dmaßige mi bei Caladium argyrites 2 0 unregelmäßige mattweiße Flecken und Punkte, bei Caladium Chantini durch rosenrote Rippen und weiße rosenrot gemalte Tüpfel, bei Caladium argyrospilum durch einen großen über dem Mittelfelde liegenden karminroten Flecken und einem ebenso gefärbten Rande und Blattgrunde verziert sind. Auf Fig. 3 ist Caladium bicolor dar-Blae hier erscheint der ganze innere Teil der attspreite mit einem schönen Rot bedeckt, welches bis nahe zum Rande auf den Blattrippen hinläuft. Die dieser Art entsprungenen Spielarten haben dieses Rot in der verschiedenartigsten Verteilung und Nuancierung. Bei Caladium Belleymei sind die Blätter sehr groß, pfeilförmig, am Grunde tief zallerithen w. und mit divergierenden Lappen, mit zahlreichen weißen hierogly Denartigen Flecken und kleinern Punkten. Die za π* Arten, Spielarten und Blendlinge erheben die Gattung Caladium zu einem der glänzendsten Geschlechter des Pflanzenreichs. Am erfolgreichsten in der Züchtung neuer Formen war ein pariser Arzt, Namens Bleu. In der Totalität ihrer Erscheinung abweichend ist die Gattung Codiaeum (Croton (s. d.) welche augenblicklich bei den Freunden von B., foweit sie ber uteingerichtete Warmhäuser verfügen, in der Hort. sten Gunst steht. Die Mehrzahl der zu ihr gehörien Arten — große lederartige, auf frischem Grün ängs der Haupt⸗ und Nebenrippen prächtig gelb oder rot gezeichnete und marmorierte, das in Fig. 9 abgebildete Croton trilobatum dreilappige, in obiger Weise dekorierte Blätter. Sie stammen fast alle von den Inseln des Stillen Oceans. Da sie aber für die Stubenkultur wenig Wert haben und auch als Dekorationspflanzen des Warmhauses bald ihre Enge Po verlieren, so werden sie kaum jemals diejenige Popularität gewinnen, die vielen andern B., z. B. den Dracaenen, zuteil geworden ist. Letztere aber verdienen diese Gunst in vollem Maße, nicht nur wegen ben Fähigkeit, den übeln Einflüssen der Wohnstuben für längere Zeit zu widerstehen, sondern auch in Rücksicht auf die ausgezeichnete Gruppierung, Form, Färbung und Zeichnung ihrer graziös geschwungenen, meist zu einem federbuschartigen oder palmenwipfeligen Ensemble zusammentretenden Blätter. Die in Fig. 5 abgebildete Dracaena amboynensis trägt an Pmpuerohenroten Stielen ausgebreitete, graziös gebogene, dunkelbronzegrüne, an der Basis leuchtend karminrosa gerandete Blätter. Ahnlich ist Dracaena coronans, bei der aber die Blätter an der Spitze rosenrot gefleckt sind. Dracaena Goldieana hat herzförmigeirunde, zugespitzte Blätter mit gelblich-grüner Mittelrippe und mit Marmorflecken und unregelmäßien Bändern, abwechselnd in Dunkelgrün und Silergrau. Dracaena Rex ist eine Mischlingsform mit purpur-bronzegrünen, karminrosenrot gestreiften Blättern. Außer den angeführten neuern Arten und Formen sind auch die zahlreichen ältern, sowohl grün⸗ wie buntblätterigen in ihrer Art schön und kulturwürdig: Dracaena australis, Cooperi, cannaefolia, Guilfoylei (die bunteste aller Spielarten von Dracaena terminalis, Blätter mit Grün, Weiß, Rosa und Rot), heliconiaefolia, indivisa mit ihren bunt-liniierten Varietäten, lentiginosa, marginata, Mooreana, nigrescens, Reginae, rubra, terminalis (ferrea) und viele andere. Den Dracaenen schließt sich die Gattung Maranta an, die auf Fig. 2 der Tafel durch die schöne Maranta zebrina repräsentiert ist. Die großen ovalen 60 em langen und bis 20 em breiten Blätter sind unten schön violett, oben in den verschiedensten Nuancen vom hellsten bis zum dunkelsten Samt⸗ ——. in der Weise des Zebra querstreifig gefärbt. ei Maranta leopardina sind die blaßgrünen, etwas schiefen Blätter zwischen den Nebenrippen mit fast gegenständigen länglichen, zugespitzten, dunkelgrünen Flecken Zahun Viele andere Arten haben eine ähnliche Zeichnung, sodaß die ganze Gattung eine der interessantesten der Familie der Scitamineen darstellt. Im allgemeinen ähnlich, aber um vieles bedeutender und grandioser ist die Gattung Musa (Banane), von denen einige Arten sich während der wärmsten Sommermonate zur Dekoration des Gartenrasens verwenden lassen, wenn derselbe gegen die Gewalt des Windes geschützt liegt, der die massiven Blätter unbarmherzig Ruung schein würde. Für diese Art praktischer Verwertung scheint Musa Ensete am besten geeignet zu sein. Auch die Familie der Melastomaceen hat die Gewächshäuser mit einer Menge der schönsten B. beschenkt, wie die Gattungen Cyanophyllum, Miconia, Phyllagathis, Sphoerogynè und Sonerila beweisen. Auf Fig. 12 ist Sphoerogyne latifolia mit ihren großen, schön geschnittenen, auf der Oberfläche samtartig grünen, auf der Unterseite rotgefärbten Blättern dargestellt. Sphoerogyne einnamomen ist ihr ähnlich; die Stengel und Blattstiele aber sind mit einem zimtbraunen Ru überzogen. Mit ihnen konkurriert Cyanophyllum magnificum, eine mexik. Pflanze mit 40 em langen und fast halb so breiten Blättern von länglich-lanzettförmiger Gestalt, oben prächtig samtgrün mit weißen Mittel⸗ und hellgrünen Seitennerven, unten dunkelpurpurblau. Eine Ragge Reihe niedriger, sehr zierlicher B. des niedrigen Warmhauses mag hier eine Gruppe für sich darstellen, in der die Sonerilen und Fittonien die erste Stelle einnehmen, jene der Familie der Melastomaceen, diese der der Acanthaceen angehörig. Bei jenen ist die Oberfläche der Blätter mit weißen, beiest. I Flecken in verschiedenster Anordnung besetzt. Ihr bekanntester Repräfentant ist Sonerila margaritacea, der die in Fig. 1 dargestellte Sonerila superba sowie Sonerila splendens als bloße Formen sehr nahe stehen. Bei diesen werden die Blätter von einem höchst zierlichen Adernetze bedeckt, bei Fittonia argyronéura (Fig. 10) von einem weißen, bei Pittonia gigantea von einem roten. Am zierlichsten gestaltet sich dieses weiße, gelbe, goldgelbe oder rote Netzwerk der 5 bräunlich⸗ oder bronzegrünen Blattfläche bei der rchideengattung Anoectochilus, in ähnlicher Weise bei Erantbemum; bei Eranthemum igneum sind die schwärzlich-grünen Blätter mit einem le haft roten oder goldgelben, bei Eranthemum sanguinolentum auf dunkelgrünem Grunde mit einem dunkelroten Adernetze auf das ansprechendste bezeichnet. Dem Cha⸗ ö rakter dieser zierlichen B. schließen sich Peperomia arifolia (Fig. 6) und ihre Spielart var. argyreia an, jene mit silberweißen Flecken zwischen den Blattnerven, diese mit silberweißen und nur auf den Längsnerven mit scharf sich abhebenden grünen Bändern dekorierten Blättern. Zu den in solcher Weise reich geschmückten Pflanzengestalten gehört auch die Gattung Dichorisandra. Bei Dichorisandra mosaica sind die großen, unten kahlreichen

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 138Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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