Bohrwerkzeuge sind selbstverstän lich auch hier verschieden, je nachdem in Metall oder in Holz gearbeitet wird. Für Metall dienen zu Löchern bis circa 20 mm Durchmesser Spitzbohrer, darüber hinaus Centrumbohrer, in beiden Fällen auch Spiralbohrer; für Doth werden je nach der Richtung des Lochs Hohlbohrer, Centrumbo rer, Schneckenbohrer und Schraubenbohrer, namentlich aber die letztern, angewendet. Die vollkommensten Holzbohrmaschinen sind ähnlich den Metallbohrmaschinen konstruiert, nur daß sie einfacher angeordnet sind und, durch die Beschaffenheit des Materials begünstigt, eine grö-Dor mdrehungsgeschwindigkeit undeinen schnellern orschub gestatten. In Fig. 15 der Tafel ist eine Vertikalbohrdas Arben mit Fußtritt veranschaulicht, bei der das Arbeitsstück auf dem in der Höhe verstellbaren Bohrtisch festliegt und der Bohrer durch Niederdrücken eines Fußhebels demselben genähert wird, während die ünelz der Bohrspindel von der Antriebswelle mittels Riemens und Kegelräder mitgeteilt wird. Damit die Drehung der Spindel und ugleich die Verschiebung derselben in vertikaler lichtung erfolgen kann, ist sie mit einer Nut versehen, in welche der in der Nabe des einen Kegelrades befestigte Keil faßt, wodurch die Spindel gezwungen wird, an der Drehung dieses Rades teil-Drahtune chin daß ihre Beweglichkeit in vertikaler ichtung gehindert ist. Um für Bohrer von verschiedenem Durchmesser die zweckmäßigsten Umdrehungsgeschwindigkeiten zu erreichen, enthält hier der Riementrieb nebeneinander angeordnet vier hältnis. Von einer Vertikalbohrmaschine mit Nabstetbätiger Zuschiebung gibt Fig. 16 der Tafel eine perspektivische Ansicht. Hiernach erfolgt l ie Drehung der Spindel von einer mit Stufenscheiben persehenen horizontalen Welle aus, mit welcher eine an der Decke des Arbeitsraums gela-He gerte Welle korrespondiert. Durch ein besonderes, t gus zwei Stirnräderpaaren bestehendes Vorgelege 7 kann die Zahl der dem Bohrer zu erteilenden Um⸗ h drehungen auf das Doppelte der Riemenläufe ge⸗(a bracht werden. Die selbstthätige Zuschiebung des n Kender 2 wird von derselben Antriebswelle in fol-e ender Weise abgeleitet. Durch den rechts in der v igur sichtbaren dreiläufigen Riementrieb wird eine Un orizontale Zwischenwelle in Umdrehung versetzt fe und von dieser werden mittels einer Schraube ohne u Ende eine vertikale Hilsswelle, ein Stirnräderpaar 1fund eine Schraubenmutter betrieben. Die letztere