Boom, ansehnlicher Marktflecken in der belg. Provinz Antwerpen, an der Mündung des Kanals von Brüssel nach dem Rupel, über den seit 1853 eine sehr schöne Hängebrücke führt, 16 km südlich von Antwerpen und mit diesem durch eine Eisenbahn verbunden. Die Haupterwerbszweige sind Schiffbau und die berühmten boomer Backsteinbrennereien; die Zahl der Einwohner ist seit 1846 von 7960 auf (1880) 12 729 gestiegen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 326Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei