Bosch (Graf Joh. van den), niederländ. Generallieutenant und Bonmaster geb. 2. Febr. 1780 zu Herwynen bei Bommel in Geldern, der Sohn eines Arztes, ging 1797 als Lieutenant in holländ. Diensten nach Jndien, wo er bis zum Obersten aufstieg. Differenzen mit dem Generalouverneur Daendels nötigten ihn aber, 1810 einen Abschied zu nehmen, worauf er im Nov. 1813 in sein Vaterlan Derentelur Hier wirkte er mit Eifer für die Wiederherstellung des Hauses Oranien und nahm dann von neuem als Oberst Dienste. Bei der Rückkehr Napoleons 1815 leitete B. die Verteidigung von Mastricht, infolge deffen er zum Generalmajor befördert wurde. Nach dem ur die entwickelte er eine energische Thätigkeit ür die Be Zmenfol einer Gesellschaft zur Einrichtung von Armenkolonien (s. XDe ie auch 1818 in grofurdigem Umfange und mit bedeutenden Mitteln u Stande kam. Er selbst richtete die Kolonie Parderkreor ein. Nachdem B. 1827 als Generalommissar wieder nach Indien gesendet worden war, wurde er Ende 1830 zum Generalgouverneur des niederländ. Ostindien ernannt, erwarb sich als solcher namhafte Verdienste, kehrte aber 1834 nach Holland zurück, zingautef das Ministerium der Kolonien, trat 1839 in Ruhestand, wurde in den Grafenstand erhoben und starb 28. Jan. 1844 auf seinem Landgute zu Bois de la Haye.