Brandung nennt man sowohl das schäumende Brechen der Wellen als auch den Ort selbst, wo die Strömung mit großer Gewalt, mit Schäumen und Toben an verborgene Klippen oder felsige Ufer 1h06 Ute B. findet nicht allein in der See unfern es Ufers, sondern auch oft an den Mündungen der seign, deno Je flacher die ahrt oder das Ufer aufteigt, desto heftiger und gefährlicher ist die B. Bei senkrecht sich erhebenden Küsten übt sie die geringste Gewalt aus. Es ist dies eine sehr wichtige Entdeckung, welche man jetzt bei dem Bau von Molen und Wellenbrechungen zum Schutz gegen den Andrang der Wellen und Zerstörung benutzt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 447Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei