Bremsen oder Bremen (Tabänus), große, platte Fliegen mit querem Kopfe, an dem sehr große, zusammengesetzte Augen und drei⸗ oder sechsliederige Fühler angebracht sind. Der Rüssel ist eischig, vorgestreckt, mit großem Saugnapfe am Ende versehen und trägt im Innern vier bis sechs tinnen“ Al Hornborsten, die vorgeschoben werden können. Alle B. saugen Blut an Menschen und Vieh, aber außerdem auch süße Pflanzensäfte, z. B. den braunen Saft, der aus kranken Eichen ausfließt. An kühlen Tagen halten sie sich in Wäldern und Gebüschen auf. v. wärmer es ist, desto unerbittlicher verfolgen sie die Tiere. Es sind besonders die Weibchen, die stechen. Man schützt die Tiere durch Bremsengarne oder —* inreiben von Steinöl oder Kampferöl. Die B. legen ihre Eier an die Erde, besonders gern auf feuchte Wiesen und Weiden. Die Larven sind walzenförmig, mit glänzendem, be, halig Kopf, an dem Iinedhien und zwei große, hakige Kiefer sitzen. Die Ringel sind Wian eingeschnitten. Sie leben wahrscheinlich von flanzenstoffen und verwandeln sich nach der Überwinterung in der Erde in eine nackte, walzenförmige Puppe, die hinten und vorn einen Stachelkranz hat. Die igen derBiestt der B. wird sehr Ls derjenigen der Biesfliege (s. d.), die man auch Bremsfliegen nennt, berGel Man kennt viele Arten, welche in mehrere Gattungen verteilt sind, aber alle dieselbe Lebensart zeigen.