FeedBorkenküfer
TierreichBau-Lexikon 1881

Borkenküfer, m. (Bostrichida), begreift eine zahl-Fig. 810. Der Stenograph. Fig. 811. Gelbbrauner Bastkäfer. ürliche Größe, links vergrößert. reiche Famitie kleiner Käfer (2—4 mm. lang), die zurück⸗ „gezogenen Kopf, abgestutzten Hinterleib u. walzenförmigen Körper haben. Sie leben in den innersten Rindenschichten, legen dort Brutgänge an, von denen aus ihre Larven strahlenförmig weiterbohren. Zunächst befallen sie kränkelnde, wurzellockere Bäume, greifen aber bei größerer Menge auch gesunde an u. haben in den Forsten schon die ausgedehntesten Verwüstungen angerichtet. Der gefürch⸗ „tetste ist der Buchdrucker (Bostrichus typographus), Fig. 809, welcher die Fichten befällt, ferner der Stenograph (B. stenographus), Fig. 810, in den Kiefern, der krummzahnige B. (B. curvidens), in Weißtannen, der zweizahnige B. (B. bidens), in jungen Kiefern, der ungleiche B. (B. dispar), in Laubhölzern. Hierzu gehören auch die Bastkäfer (s. d.), Fig. 811, und heißen Sommern ungemein stark. Die Larven der B. sind gegen 6mm. lang, weiß, mit gelblichem Kopfu. 6Füßen. Vorsichts- u. Vertilgungsmaßregeln sind folgende: Schonung der Spechte u. anderer sich von Bin nährender Vögel, schnelles Wegschaffen gefällter und kranker Bäume. Gegen den Buchdruckerkäfer empfiehlt man Fangbäume, d. h. gefällte Fichten, die man auf Unterlagen im Wald vertheilt u. denen der B. vor gesunden den Vorzug giebt. Sobald die B. ihre Eier in diese Bäume abgelegt haben, müssen dieselben rasch beseitigt werden. Name der Larven des Borkkäfers. Schaffot. — 2. Auch vorkirche, Emporbühne und Emporkirche. Grenzstein, daher auch über— Cirkus (s. d.); borné milliaire, repère (Eisenb.), der Kreuzpfahl; durchzieht; solcher Grund läßt das Wasser sehr leicht durch und ist besonders in sumpfigen Gegenden häufig.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 1, S. 456Scan: Getty Research Institute (Internet Archive) · gemeinfrei

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