Britanniametall ist eine seit 1850 häufig (zuerst in England) angewendete Legierung von Riser ümnen woraus Löffel, Theekessel, Zuckerdosen, Milchannen, Leuchter, Salzfässer u. s. w. verfertigt werden, die man zum Teil mittels galvanischer Versilberung völlig — macht. Es besteht hauptsächlich aus Zinn und Antimon (5—13 Teile des erstern — 1 Teil des letztern), enthält aber außerdem oft kleine Anteile von Kupfer, wol auch von Zink, nicht selten auch von Arsenik. Die in Frankreich unter dem Namen Métal argentin und Minofor 8. n Kompositionen sind nichts anderes als B.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 555Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei