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ErdkundeBrockhaus 1882

But ifrz.), Ziel, Zweck; de but en blane, gerade heraus, ohne weiteres. ö Butakow (Alexis Iwanowitsch), russ. Kontreadmiral und Fors n Aralser an nahm mit Pospielow 1848—49 den Aralsee auf erforschte dann das Orusdelta und den Lauf des Sir-Darja, den er bis 1863 mehrmals befuhr. Er starb 11. Juli 1869 zu 0 omoui, Seine Karte des Aralsees wurde 1850 vom russ. Marineministerium herausgegeben. Die Berichte über seine Reisen sind im a ournal der Königlichen Geographischen rit für a zu Londono und in der berliner Zeitschrift für allgemeine Bute (spr. Biuht), Grafschaft im westl. Mittelschottland, besteht aus den im Clydebusen gelegenen Inseln B., Arran, Groß-Cumbrae und Inch-marnock und zählt (1881) auf 582,7 qm 17 666 C. Die bedeutendste Insel ist Arran (s. d.). Nordöstlich von ihr, durch den schmalen Meeresarm der Kyles of B. von der Grafschaft Argyle getrennt, liegt B. Diese Insel ist 25 EKm lang, 8 km breit und enthält 291 9—58 er nördl. Teil zeigt sich 5 und kahl und at an der Ostseite den 263 m hohen Kames-Hill; der mittlere besteht aus niedern Hügeln und fruchtbaren Thälern; der südliche, jenseit der Sandebene Longal-Chorid mast fe endet mit dem Garroch-Head. Das Klima ist feucht, aber mild und gesund. Gerste, Hafer, Kartoffeln und Gemüse werden mit Erfolg gebaut. Das Mineralreich liefert Kalk⸗ und Quadersteine, Schiefer und schlechte Steinkohlen. Hauptstadt ist Rothesay (s. d.). Die Insel Inchmarnock ist unbedeutend, Groß-Cumbrae da-Wal hat fruchtbare Thäler, den guten Hafen illport mit 1104 E., einem besuchten Seebad und einem bischöfl. Priesterseminar. Vgl. Reid, History of the County of B. (Glasgow 1864). Bute (John Stuart, Graf von), brit. Staatsmann, geb. 1713 in Schottland, stammte aus einem den alten Königen des Landes verwandten Ge⸗ %½ und wurde 1737 von der schott. Pairie ins berhaus entsendet, wo er eifrig die aßregeln der Minister bekämpfte. Bei der Zaenahtt eines neuen Parlaments 1741 nicht wiedergewählt, lebte er eingezogen auf seinen Gütern, bis 1745 die Landung des Prätendenten Karl Eduard Stuart ihn bewog, nach London zu gehen und der Regierung seine Dienste anzubieten. Hier wußte er die Gunst des Prinzen Friedrich von Wales zu erlangen, nach dessen Tode 1751 er Erzieher von ase Kindern wurde. Nachdem der Kronprinz 1760 als GeorgIII. den Thron bestiegen hatte, wurde B. zum Mitgliede des Geheimen Rats und 1761 zum Staatssekretär ernannt und nach der Dimission Pitts mit dem unbeschränkten Vertrauen des Königs an die Spitze des Staats gestellt. Bald gelang es ihm auch, den Herzog von Neweastle, der als erster Lord des Schatzes allein noch von dem alten Ministerium übrig war, zu verdrängen und diesen wichtigen Poeinzunehmen. Sogleich begann er hinter dem ücken Friedrichs d. Gr. Unterhandlungen mit Frankreich und schloß 10. Febr. 1763 den Separatfrieden von Paris. Wie sehr er auch hierdurch und überhaupt durch seinen schroffen Toryismus die Whigs reizte, die ihn im Parlament und in Flugschriften mit der größten Erbitterung angriffen, 0 war doch sein Einfluß bei dem König, dem er ganz zu Willen regierte, unbegrenzt und das Serter allgemein, als er im April 1763 sein Amt als erster Minister niederlegte. Im Ministerium folgte ihm Grenville; allein noch immer galt B. für den geheimen Ratgeber, und namentlich hielt man ihn für den ⁷. der Stempelakte, welche den Konflikt zwischen Großbritannien und seinen nordamerik. Kolonien hervorrief. Erst mit dem Tode der Prinzessin von Wales 1772 entsagte er ganz der Teilauf sei an den Regierungsgeschäften und lebte btsan auf seinen Gütern, allmä ase vergessen, bis an seinen Tod, 10. März 1792. In seinem rivatleben war er ein freigebiger Beschützer der Wissenschaften, trieb selbst mit Vorliebe Botanik und stellte für die Königin die als Prachtwerk und Seltenheit merkwürdigen Botanical Tableso (9 Bde.) zusammen, welche die verschiedenen Pflanzengeschlechter Großbritanniens enthalten, und wovon nur wenige Exemplare abgezogen wurden.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 3, S. 778Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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