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ErdkundeBrockhaus 1882

Arran, die größte Insel der mittelschott. Grafschaft Bute, im Clydebusen, im W. durch den Kilbrannan-Sound von der Halbinsel Cantire getrennt, ist 32 km lang und bis 16 km breit, hat einen Flächenraum von 413 qkm und wird von heidebedeckten Bergen durchzogen, die im S. 280 m erreichen, im N. aber höher und ganz besonders zerklüftet sind. Hier steigt der abgestumpfte Kegel Goatfell oder Gaodh-Bhein (Windberg) 875 m hoch auf. An der im ganzen steilen und küppigen Küste kommen doch auch viele ebene Stellen vor, und das Shiskanthal, südlich von dem durchhöhlten Basaltvorgebirge Druimodune ist der fruchtbarste Teil der Insel. Die geolog. Bildung ist sehr mannigfaltig. Devonische Sandsteine, Micaschiefer, Kalksteine der IKohlenformation, Trapp und Granit kommen vor, und der Goatfell liefert Jaspis, Achat, Bergkrystall, den sog. Arran-Diamant (Arran-stones). A. enthält malerische Partien mit Wasserfällen u. s. w., auch viele Höhlen und Heldengräber der Vorzeit Hund soll, der Sage nach, lange Aufenthaltsort Ossians gewesen und dieser auch daselbst gestorben sein. Zu den megalithischen Steindenkmälern der Insel gehört der Kessel Fingals, nicht weit von der 34m tiefen Königshöhle, welche die Zuflucht Bruces gewesen ist. Die 5234 E. der Insel sind Landmwirttisch, jedoch irischen Stammes, treiben Landwirtschaft, Fischfang und Handel mit Schweinen. Die SHeringsfischer treffen sich in Loch-Ranza im nördl. Teile der Insel. Lamlash und Kilbride, auf [der Ostküste, sind Dörfer; ersteres hat den besten Hafen am Clydebusen, geschützt durch ein kleines Eiland, Holy-Jsland, mit einer Klosterruine. An [der Ostküste liegt ferner das Rahe dast Brodick, an der Brodickbai, und in der Nähe das alte Schloß Castle des W ge 8 von Hamilton, dem der größte Teil der Insel gehört. rechtmachen, heißt in der musikalischen Kunstsprache ein Musikstück zu einer andern Art der Ausführung geeignet machen, als für welche es vom Komponisten esetzt wurde. So können Orchester⸗ und Gesangstucke zum Vortrag auf dem Pianoforte und umgekehrt Klavierkompositionen für das Orchester und, obwohl in seltenern Fällen, auch für den Gesang eingerichtet werden. Hierbei kann ein sehr verschiedenes der Kuh beobachtet werden, je nach dem Grade der Kunstfertigkeit derjenigen Spieler, für welche das Arrangement bestimmt ist. Ein gutes Musikstück besitzt in melodischer und meistens auch in harmonischer Beziehung die Fähigkeit, fast auf allen Instrumenten gespielt zu werden; hierauf gründet sich das Arrangement, welches in der praktischen Musik eine ungemeine Ausdehnung und infoge dessen auch eine große Bedeutung erlangt 2—

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 1, S. 954Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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