Buxtehude, Stadt im Geestkreise Stade des Landdrosteibezirks Stade der preuß. Provinz Hannover, an der schiffbaren Este, 7 EKm von deren Einmündung in die Elbe „und an der Unterelbischen Eisenbahn, ist Sitz eines Amtsgerichts und zählt (1880) 3530 E. B. hat eine got. Kirche aus dem 12. Jahrh., ein urten neues Schulhaus, worin sich eine Volksschule, eine höhere Bürger⸗ und eine höhere Töchterschule befinden, eine Cement⸗, zwei l⸗, zwei . eine Papierfabrik, treibt Tache mit Vieh, Steinen, Hal, Torf, Honig, Vachs u. s. w. und steht mit Hamburg in lebhafter Schi Werdemärtteas. Außerdem hält man besuchte Pferdemärkte ab. In der fruchtbaren, wiesenreichen Umgegend und den nahen Marschen wird hm Viehzucht und Obstbau getrieben. Der seltam klingende Name hat den Ort zum Gegenstande von allerlei Volkswitz gemacht. ahrscheinlich ist derselbe aus dem Personennamen Bucco (Abkürzung Burkhard) und dem fries. Worte Hude (Weide, latz zum Hüten des Viehs) entstanden. B. ist eine alte Stadt und wird schon 959 urkundlich erwähnt; die Hauptkirche zu St. Petri wurde 1285—96 erbaut. B. erhielt 1273 von dem Erzstifte Bremen, in welchem es die zweite Stadt wurde, Stadtgerechtsame, wurde 1369 in den Hansabund aufgenommen, hatte blühenden Handel, trat 1543 der Reformation bei und war bis 1682 Festung. Von da an teilte es „Schulgeschichte von B.y (Stade 1765).