Canadol, der unter 605 siedende Anteil des in Canada gewonnenen Petroleums, wohl mit dem sog. Petroleumäther identisch. Es ist als xtraktionsmittel für Fette empfo len, hat aber keine besondern maille als gewöhnlicher Petroleumäther. als verächtliche ezeichnung einer einzelnen erson soviel wie Schurke, Lump; en canaille behandeln, wegwerfend, verächtlich behandeln. anale (Michele Giuseppe), ital. Historiker, geb. zu Genua 23. Dez. 1808, studierte daselbst Philologie und Rechtswissens aft, wurde wegen seiner is er durch Cavours Vermittelung zum Professor füt Geschichte und Geographie am technischen Intitut zu Genua ernannt wurde, wo er no gegenwärtig wirkt. samer Ige er Gberbibliothekar der Beriana. In seiner gend widmete er sich der Poesie und schönen Litteratur (Simonino Boccanegra v, histor. Trauerspiel, Capolago 1833; La battaglia di Montapertiv, Genua 1836 IL eastello di Ricolfago »„Chiavari 1837; Paolo da Novio, päter wandte er si ganz der Geschichtsforschun zu. Sein Hauptwerk ist die eStoria dlarebuhlien 18 240. Un (Bd. 1—4 7 1864, Bd. 5, Genua tica e grecas (Genua 1878), Tentativo dei navi- (Genua 1882, Per riuscire all' In venet. Maler aus dem 18. Jahrh., — — sch in der Darstellung von Landschaften und tadtpropekten 10 Canare haben. Der ältere von ihnen, ntonio Canale, geb. 18. Okt. 1697, war Sohn und Schüler eines T terdekorationsmalers Venedig, an dessen Bef äftigungen er anfangs teilnahm. Dann Eieser er in Rom nach den antiken Bauwerken. C. lieferte unterstützt von technischer Fertigkeit und Kenntnis ber Perspektive, eine Menge trefflicher aman von Venedig, von denen besonders die vom Canal-Grande sich durch Treue des Wiedergegebenen und glückliche Erfindung des Hinzugefügten auszeichnen und mit uudden, Ef i gürchen von Tiepolo ausgestattet wurden. starb u London 20. April 1768, nachdem er sich daselbst ei mehrmaligem Aufenthalte Ruhm und Vermögen erworben. Mehrere seiner engl. 4½ Iu det Her, eine Folge davon von 365 selbst. r en wiener Hof malte er ausgezeichnete Ansichten kaiserl. Lustsch — Schloßhof, önbrunn und lätze und Straßen von Wien (ietzt in der kaiserl. ammlung), anderes für den Fürsten Liechtenstein. Bernardo Bellotto, genannt C., sein Neffe und als Mal 30. Jan. 1720 zu Venedig leistete sowohl als Maler wie als Kupferstecher Vorzügliches. Er übte seine Kunst in Venedig, Rom, Verona, Brescia und Mailand, später auch am s. Hofe, wo er längere Zeit lebte und 1764 .½ der Hiente sih zu Akademie zu Dresden wurde. Er bediente 8 zur Aufnahme der Landschaftsbilder gern der amera-obscura, woher die tiefen Schatten in seinem Kolorit stammen. Eine richtige Perspektive, Kraft der Beleuchtung, Schönheit der .— sind die Vorzüge seiner Gemälde, die nur in den Schattenpartien bisweilen zu schwerfällig erscheinen. Für den Kurfürsten von Bayern malte der Künstler die s R‚spi Aussichten von Nymphenburg. Er wandte 0 päter ebenfalls nach London. Unter seinen Stichen sind die berühmtesten: 15 Ansichten von Dresden, die zum Teil schon homie geworden, Ansichten von Koönigstein und Pirna owie von Warschau. Bellotto starb zu Warschau 17. Okt. 1780. l. Rud. Meyer, Die beiden C.v (Dresd. 1878).