Bianchi(Nicomede), ital. Ges 7½½½ er, geb. 20. Sept. 1818 in Reggio in der Emi ia, studierte in Parma und Wien Medizin, ward 1848 Mitglied der provisorischen Regierung von Modena und Asdeia, zog sich 1849 ins Privatleben zurück, wurde alsdann Professor der 8 beim in Nizza, später in Turin, 1864 Sekretär beim Unterrichtsministerium und 1871 Direktor der piemont. Staatsarchive. Er schrieb: La Geografia storica comparata degli Stati antichi d'Italiad (Tur. 1850), I Ducati Estensi o (2 Bde., Tur. 1852), (Storia documentata della politica europea in Italia dal 1814 al 1861 (8 Bde., Tur. 1865—72), sein Hauptwerk, welchem die auf acht Bände berechnete, seit 1877 erscheinende «Storia della Monarchia Piemontese dal 1773 al 18615 zur Seite tritt. Außerdem hat man von ihm eine lange Reihe polit., histor. und bio lauchi Schriften und Monographien. ianchi (Vinzens Ferrerius Friedr., Baron von B., Duca di Casalanza), 39 zu Wien. sindterte auf nant, geb. 20. Febr. 1768 zu Wien, studierte auf der Ingenieurakademie zu Wien und wohnte schon 1788 als Hierauff ier dem en Rriee gegen die Türken bei. Hierau stieg er in den Kriegen von 1792 —1800 zum Obersten auf, führte 1809 eine Brigade und no durch ch besonders in der Schlacht von Aspern und durch die Verteidigung des Brückenkopfs von Preßburg, 4. und 5. Fuli, aus. Nach dem Frieden bekleidete er den Posten eines Generalinspektors in Ungarn und wurde 1811 zum Regimentsinhaber ernannt. Im em e von 1812 scen er die Reservedivision beim Owanzenbergen Korps, 1813 die 2. Armeedivision, an deren pitze er sich in den Schlachten bei Dresden, Kulm und Leipzig, wo er das Theresienkreuz erwarb, ausefehl uber die nach dem bant ankreich entsendeten Streitkräfte, mußte denselben aber n 8 dem Siege von Macon an den Erbprinzen von Hessen-Homburg abtreten. Im J. 1815 übernahm er den Oberbefchl in Italien gegen Murat, schlug diesen 1. Mai entscheidend bei Tolentino und trieb das neapolit. Heer danach völlig auseinander. Nachdem er 20. Mai in der Casa-Lanza eine Konvention zur Wiederherstellung der alten Dynastie waerse 94 er 22. in + ein. Schon 18. Juni erhielt indessen Befehl, mit seinem Armeekorps nach Südfrankreich zu marschieren. Vom König Ferdinand IV. zum Duca di Casalanza erhoben, bekleidete er nach dem Frieden das Amt eines Hofkriegsrats und lebte seit 1824 im woohl er auf seinem Landgute bei Treviso. Wiewohl er sich bei dem Aufstande von 1848 neutral verhielt, wurde er doch auf . — der provisorischen Regierung nach Treviso ge mi wo er erst zwei Monate später durch den Angri ber Osterreicher die Iobih wieder erhielt. Er starb zu Sauerbrunn bei Rohitsch 21. Aug. 185⁵5⁵ an der Cholera. — Friedrich B., des vorigen zweiter Sohn, geb. 24. Nov. 1812 zu Preßburg, trat im Alter von 17 Jahren als Unterlieutenant in die österr. Armee und befand sich bei dem Ausbruch der Revolution von 1848 in Venedig als Oberst in Garnison. Er kämpfte bei Somma, Cusch a und Volta. ital. Feldzuge von 1849 beehligte er im 2. Armeekorps eine Brigade und zeichnete sich bei Novara aus. Später befehligte er als Generalmajor in den Schlachten bei aab, Acs und Komorn eine Brigade, nahm jedoch 1854 als Feldmarschalllieutenant seinen Abschied und starb 28. Sept. 1865 zu Ems.