Chorda tympäni (lat.) oder Paukensaite, ein feiner, aus dem siebenten Gehirnnerven (Nervus facialis) entstammender Nervenzweig, der quer durch die Paukenhöhle und über das Trommelfell Pankenhohle durch die sog. Glasersche Spalte die aukenhöhle verläßt, sich mit dem Zungennerv des dritten Astes des dreigeteilten Gehirnnerven vereinigt und mit diesem im Unterkieferganglion und in der Zunge verzweigt. Seine Reizung bewirlt Blutüberfüllung der Süeitel96 eldrüse mit nachfolgender reichlicher Speichelabsonderung. „Chorde (grch.⸗lat.). Darmsaite, Saite (musikalischer Instrumente), Sehne (s. d.) in anatom. und mathem. Sinne. ö
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 343Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei