Cicöni (Teobaldo), ital. Lustspieldichter, geb. 20. Dez. 1824 zu San-Daniele bei Udine, studierte zu Padua und nahm 1848 an den nationalen Kämpfen in Toscana, Rom und Venedig teil. 7˙ der Unterdrückung der Bewegung widmete er sich ganz der Poesie und Journalistik. Den ersten Erfolg errang er mit dem Lustspiel Le pecorelle smarriter (1857), welchem die Nomödien II troppo tardio, I Garibaldinio, Le mosche bianches, („La rivincitao, La statua di carnes und WLa figlia unicas folgten, welche alle großen Beifall fanden. C. starb 27. April 1863 zu Mailand.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 393Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei