Cimino (Monte⸗) oder Monte di Viterbo oder Soriano, bei den Römern Ciminus, ein mit Tuffschichten bedeckter, 1072 m hoher Trachytberg in der ital. Provinz Rom, Distrikt Viterbo, mit berühmten Waldungen, gewährt von der Paßhöhe der Straße von Viterbo nach Rom (800 m) eine herrliche Aussicht. Nahe dabei liegt der Lago di Vico, im Altertum Lacus Ciminus, ein kleiner, 1488 mbreiter und 4460 melanger Kratersee, umringt von stiller, dichter, farbenreicher Waldung und ernsten Bergen. Die Gruppe der erloschenen Ciminischen Vulkane ist unter den verschiedenen Gruppen dieser Art, welche den Apennin auf seiner Westseite begleiten, die zweite, indem sie zwischen der nördlichern von Radicofani und der südlichern der Albaner Berge, bei Rom, liegt. CEimmerier, s. Kimmerier. Eimolit, eine graulichweiße oder rötliche, stark an der Zunge klebende Thonart, welche von ihrem Fundorte, der Insel Argentiera, dem Cimolus der Alten, den Namen trägt, wird in Griechenland seit uralter Zeit wie Seife zum Waschen und zum Reinigen wollener Zeuge und zum Ausziehen von Fettflecken (wie bei uns der Bolus) gebraucht.