Cirkummeridianhöhen eines Sterns nennt man die der Kulmination nahe voraufgehenden oder folgenden Höhen desselben über dem Horizont. Sie werden zur Bestimmung der geogr. Breite beobachtet, wenn das Instrument nicht in einer bestimmten Ebene (z. B. im Meridian) fest aufgestellt ist.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 410Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei