Cogels (Jos. Karl), ausgezeichneter Landschaftsmaler, geb. zu Brüssel 1785, sollte sich ursprünglich dem Staatsdienste widmen, besiegte endlich die Hemmnisse, die seiner Neigung zur Kunst bereitet wurden, und besuchte 1802 die Akademie zu Düsseldorf. C. kehrte 1805 nach Belgien zurück und ward Mitglied der Akademie von Gent. Nachdem er zweimal Paris besucht hatte, kam er 1810 nach München und blieb daselbst. Er wurde 1824 Ehrenmitglied der dortigen Akademie und starb 31. Mai 1831 zu Leitheim unfern Donauwörth. Seine Landschaften zeichnen sich durch lebendige Naturauffassung aus und tragen den Charakter der Gegenden seines Vaterlandes; seine Behandlung ist leicht und geistvoll. Besonders wirken seine Gemälde durch überraschende Luft⸗ und Lichteffekte.