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ReligionBrockhaus 1882

Colette, die Heilige, geb. 1380 zu Corbin in der Picardie, aus der Familie Boilet stammend, wandte sich schon in früher Jugend der Armen- und Krankenpflege zu, schloß sich nach ihrer Eltern Tod erst den Beguinen, dann den Lef dev Atei. an und lebte in einer Einsiedelei der Abtei Corbin drei denr unter harten Bußübungen. In ihrem Streben, die Ordensregel in ihrer ursprünglichen Strenge wiederherzustellen, wurde sie von dem schismatischen, in Frankreich anerkannten Papst Benedikt XIII. unterstützt, welcher sie zur General-Superiorin machte. So entstanden als besonderer Zweig des Ordens die armen Clarissinnen oder Colettinnen und bestanden, bis Leo X. 1517 alle strengern Zweigeals Observantinerinnen vereinigte. C. starb 1446 zu Gent. Schon Sixtus IV. sprach sie selig; ihrer Heiligsprechung stand im Wege, daß ein schismatischer Papst sie eingesetzt hatte, doch vollzog sie Pius VII am 3. März 1807. milie der Labiaten; es sind gegen 50 Arten bekannt, die in den Tropengegenden Afrikas, Ostindiens und auf den Inseln des Malaiischen Archipels einheimisch vorkommen. Es sind krautartige Pflanzen oder Halbsträucher, seltener Sträucher. Einige Arten, wie C. barbatus Benth. und C. aromaticus Benth., die erstere in Agypten und Arabien, die letztere in den Tropengegenden Ostasiens einheimisch, gelten in ihren Heimatländern als Mittel gegen Husten, asthmatische Beschwerden u. dgl. Mehrere ostind. Arten, wie z. B. C. Blumei Benth., werden in zahlreichen Varietäten in den 9 Durch die he Europas kultiviert; sie zeichnen sich durch die eigentümliche äußerst mannigfaltige Färbung —11 Blätter aus, weshalb sie sich vortrefflich zu Dekorationen u. dgl. in größern Gewächshäusern eignen. oleville Valley, Thallandschaft im nordamerik. Territorium Washington, enthält reiche Goldlager, die sich vom Spokane-River bis an die Nordgrenze und vom Clarke Forke (Pen d'Oreille) bis 7 kath. Indianermission erstrecken.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 497Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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