Cölestiner nannte sich der von dem Anachoreten Peter de Murrhone um 1254 gestiftete, von Urban IV. 1264 und 1274 bestätigte Mönchsorden der Einsiedler des heil. Damianus, als der Stifter desselben unter dem Namen Cölestin V. (s. d.) 1294 den päpstl. Stuhl bestiegen hatte. Die C., welche als eine Unterabteilung der Benediktiner angesehen werden, be Alel der Regel des heil. Benedikt, truen weiße Kleidung mit schwarzen Kapuzen und Skapulieren und widmeten sich ganz dem beschaulichen Leben. Ihr Orden verbreitete sich im 13. und 14. Jahrh. schnell in Italien, Frankreich und den Niederlanden, auch in Deutschland, wo Karl IV. 1365 das Kloster Oybin bei Zittau stiftete, war aber zu Anfang des 18. Nisste in Italien auf 96 und in Frankreich auf 21 Klöster gesunken und hat gegenwärtig nur noch in Italien wenige Niederlassungen.