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ErdkundeBrockhaus 1882

Columbus, mehrere Städte in den Vereinigten Staaten von Amerika; die wichtigsten sind: 1) Columbus, Hauptstadt des Staates Ohio, 1812 angelegt und zum Regierungssitzß, 1834 zur Stadt erhoben, liegt am Sciotoflusse, steht, den Ausgangspunkt von fünf Eisenbahnen bildend, mit allen Teilen der Union in direkter Verbindung, ist breit und gefällig angelegt und zählt (1880) 51647 C., gegen 31274 von 1870. Aus dem Centrum eines freien Platzes von 4 ha erhebt sich das nach dem Pantheon erbaute Kapitol mit dor. Säulen, die ringsum eine Halle bilden. Außerdem sind sehenswert: das Irrenhaus, das Staatsgefängnis, das Taubstummen- und das Blindeninstitut. 2) Columbus, eine der wichtigsten Städte des Staates Georgia, an der Westgrenze und am linken Ufer des Chattahoochee, der hier schiffbar wird, mit 6152 E.; es war vor dem Ausbruche des Bürgerkriegs ein bedeutender Baumwollmarkt, besitzt jedoch nicht mehr die frühere Wichtigkeit als solcher. 3) Columbus, Stadt der Grafschaft Hickman im Staate Kentucky am Mississippi, 28 Km unterhalb Cairos (s. d.) gelegen, zählt (1880) 1139 E. Im Bürgerkriege wurde die Stadt 4. Sept. 1861 von den Konföderierten besetzt und stark befestigt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 528Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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