Coneini (Concino), s. Ancre. ö Concinn (lat.), d. i. ebenmäßig und gefällig zusammengefügt, besonders in Bezug auf den Satzbau. Die Coneinnität eines Satzes zeigt sich teils als eine innere, welche durch die harmonische Form der Gedanken hervorgebracht wird, teils als eine äußere, wenn im Ausdrucke, z. B. in den Tropen,‚ Figuren und in der Konstruktion wie in der Ausdehnung der Satzglieder Eben- und Gleichmaß beobachtet ist. Von den Alten gelten namentlich Demosthenes und Cicero hierin als Muster. OConclamatum est (lat., ces ist gerufen wordeno), es ist vollbracht! es ist zu Ende! Ein sprichwörtlicher Ausdruck, beruhend auf der altröm. Sitte, wonach der auf den Scheiterhaufen gelegte Leichnam eines Toten noch dreimal beim Namen gerufen wurde, gleichsam um zu erfahren, ob er noch lebe.