Cotte-hardie, im 15. Jahrh. in Frankreich und Burgund das obere Kleid einer vornehmen Damentracht; sie wurde im besondern Sinne auch Robe genannt. Höchst luxuriös vereinigte sich Farbenglanz mit Kostbarkeit und Massenhaftigkeit des emißt, sind unter K aufzusuchen. Stoffs. In der Taille, aber ziemlich hoch, umfaßte f die C. ein breiter Gürtel, oft mit Perlen, Edelsteinen und getriebenem Golde besetzt. Vom Gürtel lief der Schnitt mit kostbarem drts miel er über die Schultern nach biete abwärts fiel der Stoff füllreich herab und bildete eine lange Schleppe. ö
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 636Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei