Cuchilla nennt man im südlichsten Südamerika einen Höhenrücken, ein Gebirge, aber auch eine bloße Bodenschwelle; die Bom 1. C. durchziehen die Republik Uruguay. Von NO. nach SW. ziehen sie bis an die Mündung des Uruguay und trennen das Becken des Rio Negro von den zum Atlantischen Meere gehenden Flüssen, denen letztern nur etwa ein Viertel des Gebietes der Republik ange-Iran Diese Wasserscheide kann als Fortsetzung des rasil. Küstengebirges gelten. Die C.⸗Grande dagegen schließt sich an die brasilische C. de Hando mittels der C. de Sta.-Ana und die C. de Sta.⸗ Tecla, die auf eine Strecke die Grenze gegen Brasilien bilden. Wo sich diese drei C. vereinigen, scheint der höchste Teil zu liegen, der aber nur 600 m Höhe erreicht; beide Cuchillaknoten, 556 und 595 mhoch, liegen auf der Grenze. Nach Uruguay hinein werden die Höhen allmählich zu Hügelwellen oder Felsenkämmen. — Auch in der argentin. Provinz Entre-Rios heißen die Landrücken C.; ebenso im östl. Peru; im nördl. Patagonien begleiten den Rio Negro die nördliche und die südliche C.