Daumenhammer (frz. marteau-pilon à cames, engl. tappet-hammer), ein besonders früher bei der Eisenerzeugung und Blechfabrikation angewendeter Transmissionshammer, dessen Hebung durch die von der Betriebsmaschine abgeleitete Kraft indirekt mittels der auf einer Welle sitzenden Daumen (s. d.) bewirkt wird. (S. Hammer.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 905Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei