Deduzieren (lat.), herleiten, ableiten, darthun, s. De duktion; deductis deducendis, nach Erweis des zu Erweisenden; deductis impensis nach Abzug der Kosten; deducto aere alieno, nach Abzug der Schulden. ee (spr. Dih), Fluß im engl. Fürstentum Wales, entspringt im Berwyngebirge (Grafschaft Merioneth); unfern von seiner Quelle geht er durch den Balasee, windet sich dann um den Fuß des Gebirges und tritt durch das Thal von Llangollen in die Tiefebene von Cheshire, wo er sich nordwärts wendet und als ein breiter Strom die Berge von Wales auf ihrer Ostseite in Denbighshire umfließt, bis er mit einem sehr breiten Astuar westlich neben der Mersey in die Irische See mündet; dieses einst wichtige Astuar ist .— versandet, sodaß es zur Ebbezeit fast nur als Sandfläche erscheint. Das Deethal ist durch den Besitz des kleinen Kohlenfeldes von Ruabon ausgezeichnet, welches sich längs des Astuars nach Flintshire hineinerstreckt. Der Lauf der D. ist 112 km = 15½2 geogr. Meilen lang, und ihr Stromgebiet umfaßt 2105,7 qkm. In Schottland heißen zwei Flüsse Dee. Der kleinere entspringt auf der Nordwestgrenze der Grafschaft Kirkcudbright, durchfließt den langen, schmalen See Loch-Ken, auf der Ostgrenze der Gallowayberge, und mündet in das Westende des Solway-Firth. Die größere D., 139 km lang mit einem Stromgebiete von 1813 qkm, entspringt in 1237½ m Höhe im Cairngormgebirge, am höchsten unter allen Flüssen Englands, und durchfließt einige der herrlichsten Scenerien Schottlands, wo an ihrem Ufer das vielbesuchte Braemar und das lönigl. Balmoral liegen. Weiterhin, im Flachlande, wird der Fluß regelmäßiger und zahm, und bei Aberdeen geht er in die Nordsee.