Demetrins, ein in der Geschichte des Macedonischen und des Syrischen Reichs mehrfach erscheinender Name. Unter den macedon. Antigoniden dieses Namens sind die wichtigsten: D. II., Enkel des D. Poliorketes (s. d.), Sohn des Antigonus Gonatas, der 239 seinem Vater als König von Macedonien folgte und 229 v. Chr. in einer unglücklichen Schlacht gegen die Dardaner den Tod fand, und der unglückliche Prinz Demetrios, König Philipps V. 7 welcher durch die schlaue Politik der Römer auf Kosten seines Vaters begünstigt, dadurch aber seinem Vater so verdächtig wurde, daß letzterer 181 v. Chr. dem Antriebe des andern Sohnes Perseus folgte und den D. durch Gift aus dem Wege räumte. Unter den syr. Seleukiden treten hervor: D.I. Soter (der Sohn Seleukus' IV.), der schon unter sehr den zerbrö Umständen in seinem bereits allenthalben zerbröckelnden Reich zur Herrschaft gelangte (162—161) und im blutigen Kampfe Alerander⸗ v. Chr.) gegen einen Prätendenten, lexander Balas, Krone und Leben verlor; D. II. Nikator, Sohn D. I., vertrieb 147 — 146 mit ägypt. Hilfe den Usurpator; freilich nur, um in heizen Fehden gegen die verschiedensten Prätendenten und gegen die Makkabäer sich zu in Medien Im J. 139 wurde er von her Gefar hern in Medien total geschlagen. Parthischer Gefangener, erreichte er Syrien erst wieder im J. 128, als auch sein Bruder Antiochus 129 den Untergang gefunden, und fiel 126 v. Chr. durch Mörderhand, als er ber d einen Prätendenten, Alexander II. Zabino, ei Damascus eine Schlacht verloren hatte.