Derma (grch.), Haut; Dermatalgie, Hautschmerz; dermatisch, die Haut betreffend, häutig; Dermatitis, Hautentzündung; Dermatologie (Dermologie), Hautlehre (s. u. Haut); Dermatopathie, Hautkrankheit; Dermatopathologie, Lehre von den Hautkrankheiten. ermbach, Marktflecken und Hauptort eines Verwaltungsbezirks im Großherzogtum Sachsen-Weimar, 32 km südsüdwestlich von Eisenach, am nördl. Fuße der Vorderrhön, an der Felda und an der Feldabahn (Salzungen-Kaltennordheim, einer schmalspurigen Secundärbahn), deren Betriebsverwaltung den ihren Sitz hat, zählt (1880) 1142 E., welche bedeutende Korkschneiderei und Fabrikation von hölzernen Pfeifenköpfen betreiben. Bei D. fand 4. Juli 1866 ein Gefecht der preuß. Division Goeben gegen die bayr. Divisionen Zoller und Hartmann statt. Beim Vormarsch der Mainarmee hatte die Division Goeben 3. Juli D. erreicht und besetzt. Ihr gegenüber stand die bayr. Division Zoller bei Zella, mann ei Wieiet und Fischbach, die Division Hartmann bei Wiesenthal, der Rest des bayr. Heeres in der Nähe, östlich von D. Bese den 4. Juli erhielt die Division Goeben den Befehl vorzugehen, etwa anrückende feindliche Kolonnen durch einen kurzen Vorstoß zurückzuwersen, dann aber das Gefecht abzubrechen und den Abzug nach D. anzutreten. General Goeben marschierte in zwei getrennten Kolonnen, Brigade Kummer gegen Zella, Brigade Wrangel gegen Wiesenthal, vor, nahm Wiesenthal, Zella und Neidhartshausen, auch die starke Position auf dem Nebelberge und ging dann nach D. zurück; die bei Fischbach stehende bayr. Brigade blieb unthätig, solange um die Dörfer gekämpft wurde, rückte dann bis Diedorf vor und zog sich nach Abgabe einiger Kanonenschüsse wieder zurück.