De Spuches (Giuseppe), Fürst von Galati, ital. Staatsmann, Gelehrter und Dichter, geb. 1819 zu Palermo, studierte daselbst Philosophie und Ichaft fur 1 aft, wurde Präsident der königl. Gesellschaft für Kunst und Altertumskunde, Bürermeister von Palermo und Mitglied des ital. Parlaments. Mit 17 Jahren begann er seine litterarische Thätigkeit, indem er verschiedene Arbeiten in mehrern Revuen veröffentlichte. Seinen Ruf als N½„ begründete er mit seiner Übersetzung des König Odipuso des Sophokles (Edipo Rer, Palermo 1838). Seine übrigen zahlreichen Arbeiten zerfallen in archäol.⸗litterarische, poetische übersetzungen und Originaldichtungen in griech., lat. und ital. Sprache. Zur ersten Klasse gehören: illustrative di una greca Iscrizione trovata in Taorminas (Palermo 1863), Epigrafi inedite ed altri oggetti archeologicio (Palermo 1865), Di due Vasi greco-siculi e d'alcune greche Iscrizionis (Palermo 1866), (Relazione di alcuni oggetti archeologicio (Palermo 1871), «Sull, Epigrafe greca della chiesa di San Decenzůe in Pesaros (Palermo 1877), Alcuni serittid (Palermo 1881). Von poetischen übersetzungen sind zu erwähnen: Medea, Ippolito, la Fenice, Ecuba, Reso e il Ciclope di Euripides (Neap. 1871) und Alcune versioni dal grecos (Palermo 1878). Unter seinen Originaldichtungen sind beachtenswert: „Carmina latina et graecas (Palermo 1877), De Adele Burgoniensi, aut Berengarii excidioo (Palermo 1880), Poesies (Neap. 1868; neue Aufl., Palermo 1880). Die letztgenannte Sammlung stellt D. den formgewandtesten unter den lebenden Dichtern Italiens an die Seite.