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ErdkundeBrockhaus 1882

Diois, franz. Landschaft, ein Teil des jetzigen Departement der Dröme, im obern Dauphiné, zwischen dem Viennois im N., dem Gresivaudan im NO., dem Gapengais im O., den Baronien und der Grafschaft im S., dem Valentinois im W., mit der Hauptstadt Die und den Ortschaften Dieu-leit, Lue, Chatillon, Crest, Saillans. Ferner geörten dazu das Thal von Bourdeaux, von Quint, des Royanez, des Trieves und das Land von Clermont. Im Altertum bildete es die Deensis civitas, dann den Diensis pagus; im 10. Jahrh. war es eine erbliche dit den W. welche 1116 mit Forcalquier, 1174 mit dem Valentinois vereinigt und 1419 vom Dauphin Karl (VII) gekauft wurde. Vor der großen Revolution bildete D. das Bistum Die (Dia), welches dem Erzbischof von Vienne unterstellt war. ö

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 371Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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