Dioktaäder, wenig mehr gebräuchlicher Name bi diejenige 1ue Pyramtd welche jetzt meistens itetragonale Pyramide heißt. Das ist eine, dem tetragonalen System zugehörige Form, welche von 16 untereinander gleichen, ungleichseitigen Dreiecken begrenzt ist; die Kanten sind dreierlei: 8 längere schärfere und 8 kürzere stumpfere, miteinander abwechselnde Polkanten, sowie 8 gleiche, in einer Ebene liegende Mittelkanten, welche ein Ditetragon (d. h. ein gleichseitiges, aber nur abwechselnd gleichwinkeliges Achteck) bilden. Die D. sind fast niemals selbständig, sondern nur in Kombination mit andern tetragonalen Formen beobachtet worden, z. B. am Zirkon, Zinnstein, Vesuvian. Ihr Zeichen ist bei Weiß a: na:me, bei Naumann mPn, wobei sich n auf die eine Nebenachse àa (die andere =1 gesetzt), m auf die Hauptachse c bezieht.