Dotzauer (Joh. Justus Friedr.), deutscher Violoncellvirtuos, geb. in Häselrieth bei Hildburghausen 20. Jan. 1783, Schüler von Kriegck und später von B. Romberg. Von 1811 bis zu seiner Pensionierung 1850 war er Mitglied der Hofkapelle in Dresden, wo er an seinem Sohn Louis (geb. 7. Dez. 1811), K. Schuberth, Drechsler u. a. treffliche Schüler zog. Auch als Komponist hat D., einer der ersten Cellisten seiner Zeit, für sein Instrument Bedeutendes geschrieben, ferner Messen, Ouverturen, Symphonien, eine Oper etc. produziert. Er starb in Dresden 6. März 1860. Don (Gerard), holländ. Genremaler, s. Dow.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 503Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei