Drosophör (grch.) oder Staubspritze, ein kleines Werkzeug, dazu bestimmt, die Blätter der Stubenpflanzen durch einen fein zerteilten Wasserstrahl zu benetzen, dadurch zu reinigen und zu erfrischen und die Lebensthätigkeit dieser Organe wohlthätig anzuregen. Es vertritt somit in Wohnräumen die mit einer Brause (Spritzkopf) versehene Gießkanne. In seiner ursprünglichen einfachsten Gestalt besitzt dieses Werkzeug eine heberartige Form und besteht aus zwei durch einen Metallstreifen zusammengehaltenen dünnen Glas-oder Metallröhren, die in einem rechten Winkel mit ihren etwas zugespitzten Enden dergestalt aufeinander treffen, daß das Ende der wagerechten Röhre die Offnung der etwas längern senkrechten zur Hälfte bedeckt. Stellt man nun letztere in ein Glas mit Wasser und bläst durch die wagerechte Röhre, so wird aus der obern Hälfte der senkrechten die Luft entfernt, das Wasser steigt in die Höhe und wird durch den Luftstrom nebelartig zerstäubt. In verbesserter Form ist der D. mit dem Wassergefäß verbunden und an die Stelle der Lunge tritt ein kleiner Gummiball.