FeedDrops
ErdkundeBrockhaus 1882

Drops (vom engl. drop) oder Fruchtbonbons, mannigfaltig geformte und gefärbte Zuckerstückchen, s. unter Canditen; auch eine Art zum Beladen der Schiffe dienender Maschinen, s. unter Hebe-Iu⸗ (ezech. Sträkov, d. i. Wacht), Stadt im südwestl. Bohmen, Bezirk Klattau, zählt (1880) 1729 E., teils czechischer, teils deutscher Zunge, die zumeist Holzindustrie betreiben. Die Bedeutung der Stadt liegt in frühern Zeiten. Zunächst als Grenzwacht am Eingange des Böhmerwaldes errichtet, wurde sie später eine bedeutende Zoll- und Mautstation, namentlich für die Salzeinfuhr und hatte in der Umgebung reiche Silbergruben im Betriebe. Die Pfarrkirche zeigt die Bauform des 14. Jahrh. und wird 1384 urkundlich genannt. Im J. 1828 wurde D. großenteils durch Brand zerstört.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 570Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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