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MusikBrockhaus 1882

Echo (musikalisch) erscheint in ältern Opern oft als eine Austönung, welche dem Sinne nach ein Orakel darstellt; die meisten musikalischen Phrasen, die zuerst stark und sodann schwach und schwächer auftreten, können als echoartig angesehen werden. In diesem Sinne läßt sich behaupten, daß die Kunstmusik durch das E. das Wechselspiel von Forte und Piano gelernt hat. Auch bei der Orgel hielt man das E. für so wichtig, daß dafür unter dem Namen Echowerk ein eigenes Manual bestimmt wurde.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 722Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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