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Sagen & MythenBrockhaus 1882

Eckart, der Treue, eine Gestalt aus der Heldensage und Personifikation der deutschen Treue. Lebendige Lieder über ihn haben sich jedoch keine erhalten, und nur die Thidrekssaga hat folgenden Zug ifbewahrt. E., der Meister und H der bein Harlunge, Fritel und Imbreck, ruderssöhne rmanarichs, erfährt an des letztern Hofe, daß nen von dieser Seite, auf Anstiften des ungetreuen ibich, ein Überfall drohe. Er wirft sich auf sein oß und reitet mit seinem Sohne Tag und Nacht, n, dem Heere voraneilend, die Harlunge zu warmn. Diese wohnen auf ihrer Burg am Rhein, reisach genannt. Am Ufer des Stroms angengt, will E. die Fähre nicht erwarten; sie schwimen, die Rosse nachziehend, über den Rhein. An eser Eile schon erkennen die Harlunge, daß große efahr nahe sei. Noch heute wird ein Hügel in reisach nach ihm Eckartsberg n und sein ame ist als Warner sprichwörtlich geworden. Narentlich ist er mit dem am Wenus in Verbindung bracht: er soll vor dem Venusberge bis zum ungften Tage sitzen und alle warnen, die in den serg gehen wollen. Goethe hat die Gestalt des euen E. in einer seiner schönsten Balladen benutzt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 725Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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