Ecouten (frz.), Horchgänge, beim Minensystem ooutille (frz.), Luke im Verdeck eines Schiffs. Eeraseur, ein von dem franz. Chirurgen Chassaignac 1850 erfundenes Instrument, welches zum gewaltsamen Abschnüren krankhafter Teile (Ecrasement) dient. Es wird besonders zur Beseitigung von Geschwülsten benutzt, wenn dieselben so gestaltet und gelegen sind, daß sie sich von der Kette des Instruments umfassen lassen. Diese Kette aus starken, ziemlich scharfkantigen Stahlgliedern (beim Drahtecraseur oder Konstrikteur von Maisonneuve durch einen starken Eisendraht oder ein Drahtseil ersetzt) bildet den wesentlichen Teil des E. Ihre beiden Enden werden an einem Griffe vereinigt, an welchem sich eine Schraube- oder Hebelvorrichtung befindet, durch die die Kette mit großer Gewalt langsam angezogen und die von ihr gebildete Schlinge verkleinert werden kann. Auf diese Weise wird der deshalb den E. vorzugsweise an, um Blutungen zu vermeiden, also namentlich bei Abtrennung sehr blutreicher Teile; doch wird der E. jetzt nur selten in Gebrauch gezogen. (Vgl. Abbinden.)