Eisenbrod (böhm. Zelezny Brod), Stadt in der böhm. Bezirkshauptmannschaft Semil am rechten Ufer der Iser und an der Süd-Norddeutschen Verbindungsbahn, welche hier nach Tannwald abzweigt, ist Sitz eines Bezirksgerichts und zählt (1880) 3698 E. czech. Zunge. Von den meist hölzernen Häusern ist das Rathaus ein alter interessanter Bau. In der Umgebung sind große Spinnereien und seit alter Zeit in Betrieb stehende Eisengruben,‚ von denen die Stadt den Namen erhielt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 895Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei