Elio (Don Joaquin E. y Ezpeleta), Karlistengeneral, Sohn des vorigen, geb. 1803 in Navarra, war 1830 Oberstlieutenant und erklärte sich, als Isabella zur Königin ausgerufen wurde, für Don Carlos. Zumnächst wurde E. als Adjutant des Infanten Don Sebastian verwendet, aber 1837, beim Vormarsche des karlistischen Heers gegen Madrid, dem General Zumalacarregui als Generalstabschef zugeteilt. Das Heer desselben überschritt den Ebro, schlug die Portugiesen, nahm Segovia und gelangte bis zum Escorial. Unbekannt mit der Thatsache, daß Don Carlos vor Madrid stehe, rückte das Heer vom Escorial über die Guadarama nach Valladolid ab, wurde dort überfallen und vereinigte sich dann bei Aranda mit Don Carlos. Nach der Rückkehr in die baskischen. Provinzen wurde E. mit Zumalacarregui vor ein Kriegsgericht gestellt, trotz glänzender Verteidigung verurteilt und in Fort dos Hermanos gefangen gehalten; E. wurde erst 1839 durch Marota dort befreit und führte danach die Trümmer des karlistischen Heers auf franz. Gebiet, wo er zu Bordeaur interniert wurde. Später wurde E. in Lille gefangen gehalten, nach dem Tode des Don Carlos jedoch freigelassen und trat nun in die Dienste der Königin Isabella. Nach deren Sturz durch Prim zog sich C. nach Frankreich zurück und beteiligte sich 1868 und 1869 an den Aufstandsversuchen des Grafen Montemolin, welche die Erhebung Don Carlos II. zum Ziele hatten, aber mißlangen. Im J. 1873 kehrte E. mit Don Carlos III. aus Frankreich nach Spanien zurück und organisierte dessen Heer, schlug 26. Juni 1873 bei Arroniz eine Abteilung Regierungstruppen, nahm 24. Aug. das feste Schloß Estella, schloß San-Sebastian ein, belagerte Bilbao und leitete die Bewegungen der karlistis en Hauptarmee. E. war gleichzeitig Kriegsminister und Chef des Generalstabes und die Seele des Aufstandes, nach dessen Niederwerfung er mit Don Carlos nach Frankreich zurückkehrte. Als Schwiegersohn Cabreras besaß er vielfache Verbindungen mit einflußreichen Persönlichkeiten, die der karlistischen Partei angehörten; doch mußte er infolge von Intriguen im Mai 1874 die Stelle eines Generalkapitäns des karlistischen Heers an Dorregaray abtreten, ohne indessen die Leitung der militärischen A Harne ae damit aus der Hand zu geben. Eliot, engl. Familie, war schon im 15. Jahrh. in Devonshire ansässig. Richard E. (gest. 1609) ließ sich in Cornwall nieder und brachte die ehemalige Abtei Saint-Germans an sich, welche den Namen Port-⸗Eliot erhielt. — Sein Aer Sir John E., geb. 20. April 1590, stand als Vertreter von Cornwall im Parlament mit an der Spitze der Opposition, welche 1628 die Petition of Rights überreichte, wofür er verhaftet und bis zu seinem Tode (27. Nov. 1632) im Tower 49 bi gehalten wurde. Vgl. Forster, «Sir John E., a biographys (2 Bde., Lond. 1864). Von seinem jüngern Sohn Nicholas stammte Richard E. von Port-C., der sich 1726 mit der Tochter und Erbin des Staatssekretärs Craggs vermählte, und dessen Sohn, Edward E., Parlamentsmitglied für Cornwall, 1784 als Lord Saint-Germans zum Peer erhoben wurde. Er hinterließ zwei Söhne, von welchen der älteste, John Craggs E., 1815 den Rang eines Grafen Saint-Germans erlangte und 17. Nov. 1823 kinderlos starb, worauf ihm sein Bruder, William E., als zweiter Graf folgte. ö Des Letztgenannten Sohn, Edward Granville, Lord E., geb. 29. Aug. 1798, wurde 1824 für Cornwall in das Parlament gewählt, war 1820 —30 Lord der Schatzkammer, wurde im Dez. 1834 Unterstaatssekretär der auswärtigen Angelegenheiten und im April 1835 nach Spanien gesendet, wo er eine Konvention zwischen den Karlisten und Christinos über eine humanere Behandlung der Gefangenen zu Stande brachte. Unter Peel ward er 1841 zum Obersekretär für Irland ernannt, welches Amt er, nachdem er durch den Tod seines Vaters 19. Jan. 1845 als Graf von Saint-Germans Mitglied des Oberhauses geworden, mit dem eines Generalpostmeisters vertauschte. Nach der Auflösung des Ministeriums Peel im Juni 1846 vertrat er im Oberhause diejenige Sektion der Peeliten, die sich zum Puseyismus neigte, stimmte 1848 für die Anknüpfung diplomatischer Verbindungen mit Rom und protestierte 1851 gegen die Titel-Bill. Von seinem Freunde Aberdeen erhielt er 1853 den Posten des Lord-Lieutenant von Irland, den er 1855 beim Antritt Palmerstons niederlegte. Dagegen nahm er 1857 die Stelle des Lord-Steward des königl. Hofs an, die er zunächst bis 1858 und dann wieder 1859—66 bekleidete. Er starb 7. Okt. 1877 in Port-Clint bei Portsmouth. Nachdem seine beiden ältesten Söhne gestorben waren, wurde der dritte, William Gordon Cornwallis, geb. am 14. Dez. 1829, früher Parlamentsmitglied für Devonport und im diplomatischen Dienst, 1870 als Lord E. ins Oberhaus erhoben. Derfelbe folgte seinem Vater als Graf von Saint-Germans im J. 1877, starb aber schon 19. März 1881, worauf sein jüngerer Bruder, Henry Cornwallis C., geb. 11. Febr. 1835, die Grafenwürde erlangte.