Elisabethinerinnen, s. Barmherzige western. lisabeth-Orden, bayr. Damenorden, gestiftet von der Kurfürstin Elisabeth Augusta, ersten Gemahlin des Kurfürsten Karl Theodor, am 18. Okt. 1766. Der Zweck des Ordens ist Mildthätigkeit gegen Arme und Notleidende. Die Mitgliederzahl besteht außer einer unbeschränkten Zahl von fürstl. Damen aus sechs verehelichten oder verwitweten Damen von stiftsmäßigem Adel und kath. Konfession. Das Ordenszeichen ist ein weiß emailliertes, mit einem Kurhute bedecktes Kreuz, welches auf der Vorderseite das Bild der heil. Elisabeth, auf der Rückseite den Namenszug der Stifterin trägt. Das Ordensband ist blau mit roten Rändern.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 61Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei