Elisabethstadt (magyar. Erzsébetväros, früher Ebesfalva), ehemal. Freistadt, jetzt Stadt mit geregeltem Magistrato, im Kleinkokelburger Komitat in Ungarn (Siebenbürgen), am Kokelflusse und an der Linie Großwardein-Kronstadt der Ungarischen Staatsbahn, zählt 2500 E., zum Teil Armenier, die sich zur kath. Religion bekennen, ist Sitz der Komitatsbehörden und hat eine schöne Pfarrkirche, ein Untergymnasium, Wein⸗ und Wollhandel. Das einstige imposante Schloß der Apafi, der letzten selbständigen Fürsten von Siebenbürgen, ist zum Teil Ruine.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 61Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei