Embryo in botanischer Bedeutung ist derjenige Gewebekörper, welcher aus der —— inolge der Befruchtung entsteht und die ersten Stadien es neuen Iarsetsauß darstellt. Die Ausbildung des E. erfolgt stets auf der Mutterpflanze und die Trennung von letzterer findet erst dann statt, wenn der E. im Stande ist zu einem selbständigen Pflanzenindividuum heranzuwachsen; dies ist aber nur der Fall, wenn er ein mehrzelliger Körper geworden ist, und wenn in seinen Zellen oder in den ihn umhüllenden Gewebepartien, welche sich mit von der Mutterpflanze loslösen, genügend Reservestoffe zur Bildung neuer Zellen vorhanden sind. Demnach kann man bei Algen und Pilzen nicht von einem E. sprechen, da hier die befruchtete und zur Spore ausgewachsene Eizelle sich nach der Reife von der Mutterpflanze ablöst und zu einem neuen Nageft Ge heranzuwachsen vermag. Nur die toose, Gefäßkryptogamen und Phanerogamen haben Embryonen. Näheres über den Bau und die Entwickelungsgeschichte des E. s. unter Dikotyle-⸗ donen, Gefäßkryptogamen, Gymnospermen, Monokotyledonen und Moose.