Eschscholtzia nannte Adalbert von Chamisso zu Ehren Eschscholtz' (s. d.) eine zur Familie der Mohngewächse gehörende Pflanzengattung Californiens, unter deren wenigen bisjetzt bekannt gewordenen Arten die zuerst von Chamisso aufgefundene E. californica ein sehr beliebtes und allgemein verbreitetes Gartenziergewächs geworden ist. Die Pflanze hat aufsteigende, sehr ästige, reich beblätterte, saftige, zerbrechliche Stengel, feinzerteilte Blätter mit linealen Abschnitten und aielnchende Blüten mit aufspaltendem Kelch und großer, vierblätteriger, schön gold-oder orangengelber Blumenkrone. Die ganze Pflanze ist kahl, bläulichgrün, die icht eine schotenförmige, viels ne Kapsel. Die ist zwar ausdauernd, erfriert aber bei uns gewöhnlich während des Winters, weshalb man sie als bloßes Sommergewächs behandelt. Der im Mai ins freie Land gesäete Same läuft bald auf, und die schnellwüchsige Pflanze, welche schöne Büsche bildet, ziert daher schon vom Juli an bis in den Spätherbst die Gärten mit ihren Ruht an goldenen Blumen. Sie 11 sehr leicht auf aller-Epe Boden ohne alle Pflege. Man hat reiche pielarten mit weißen, außen roten und innen weien, und mit dunkelorangefarbigen Blumen erzogen. Fast noch schöner als die vorige Art ist E. crocea, von ihr unterschieden durch den umgerollten Rand des am Ende verdickten Blütenstiels, die länger zuespitzten Kelchblätter und zahlreiche, größere, eurig-pomeranzenfarbige Blumen.